Präventionsbeauftragte/r für gewaltfreie Pflege

Gewalt gegen über alten Menschen sind nach einer Definition der Weltgesundheitsorganisation einmalige oder wiederholte Handlungen oder das Unterlassen gebotener Handlungen, die bei den Betroffenen zu Schaden oder Leid führen. Damit sind Formen emotionaler, körperlicher und sexualisierter Gewalt sowie Vernachlässigung gemeint. Gewalt gegen und durch Pflegebedürftige bedingen sich oft wechselseitig. Die Relevanz des Themas ist unter Expertinnen und Experten unbestritten.

Ein Konzept zur Gewaltprävention muss ein Bündel unterschiedlicher Maßnahmen enthalten. Hierzu gehören neben einer Sensibilisierung und regelmäßigen Schulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Thema auch die Entwicklung und Festlegung von einrichtungsinternen Handlungsleitlinien zum Umgang mit Verdachtsfällen und bei aktuell verübter Gewalt.

Übereinstimmend wird den Pflegeeinrichtungen empfohlen, eine Beauftragte bzw. einen Beauftragten für Prävention in den stationären Pflegeeinrichtungen vorzusehen, die bzw. der den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als Ansprech- und Beratungsinstanz zur Verfügung steht und sie bei dem Ziel unterstützt, Übergriffe und Gewalt zu verhindern.

Mehr Informationen zur Weiterbildung einer/eines Präventionsbeauftragten für gewaltfreie Pflege finden Sie unter den entsprechenden Button.